Sicherheit und Spaß mit dem E-Bike im Wald

Viele Menschen steigen um vom normalen Fahrrad auf das E-Bike. In der City ist das ja ok, aber im Gelände? Mountainbiker winken ab. Sie strampeln auf unbefestigten Wegen lieber mit reiner Muskelkraft. Alles andere wäre unsportlich, meinen sie. Dennoch schauen manche den E-Bikern heimlich nach. So leicht im Wald unterwegs, bergauf bergab - da muss doch was dran sein ...

Mit dem E-Bike im Wald - Spaß und Sport in einem

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Um es vorwegzunehmen: Mit dem E-Bike im Wald zu fahren, auf unwegsamen Pisten, mal rauf und mal runter, macht Heidenspaß. Was gibt es Schöneres, weitab von Abgasen und Lärm den herrlichen Wald und seine Luft zu genießen. Man erklimmt Berggipfel, bekommt tolle Aussichten, und das in einem Tempo, von dem andere Biker (und Wanderer sowieso) nur träumen. Und wo ist da die Sportlichkeit, wird mancher fragen. Keine Angst, sie muss nicht auf der Strecke bleiben. Zwar sind E-Biker mit wesentlich geringerem Kraftaufwand unterwegs, dafür bringen sie in der gleichen Zeit mehr Kilometer respektive Gelände hinter sich. Am Ende sind sie, so sie möchten, genauso ausgepowert wie der 'normale' Radfahrer. Dabei ist diese Art in die Pedale zu treten, nicht nur für ältere Chargen interessant. Auch die Jugend findet zunehmend Gefallen daran. Risikofreudiger als andere verschafft ihnen die schnelle Fahrt auf unbefestigten Wegen, das Auf und Ab genau den Kick, den sie brauchen.

E-Bike im Wald, wo ist es erlaubt?

In den meisten Regionen Ösetrreichs gilt der Grundsatz: Jeder hat das Recht, einen Wald frei zu betreten. Einschränkungen allerdings ergeben sich zum Beispiel aus dem Bundesnaturschutzgesetz sowie den speziellen Verordnungen der einzelnen Bundesländer. Einige nehmen Bezug auf die Benutzung von Wald- und Forstwegen durch Fahrräder inklusive E-Bikes bis 25 km/h Höchstgeschwindigkeit. Achtung an dieser Stelle an die Besitzer eines S-Pedelecs: Letztere gelten als Kraftfahrzeuge und dürfen in der Regel keine Waldwege befahren. Alle andere sollten sich vorher erkundigen, wo sie das können und wo nicht. Auskünfte sind im Internet, vor Ort in Tourismus-Büros oder Bikershops zu bekommen. Zudem gilt auch auf Waldwegen der Grundsatz: Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. E-Biker achten auf Menschen, Tiere und schützen die Natur. Eine Fahrt außerhalb von Wegen ist deshalb ein No-Go. Wer sichergehen will, lässt sich mit Google Maps eine spezielle Fahrrad-Route berechnen und navigiert mit dieser App.

E-Bike im Wald - Sicherheit geht vor

Grundsätzlich kann jeder, der ein E-Bike sein Eigen nennt, auf Wald- und unbefestigten Wegen radeln. Der Sicherheit und des Spaßes halber sollte er vorher jedoch die Beschaffenheit der Strecke und ihr Geländeprofil checken. In schwererem Terrain empfiehlt es sich, auf ein teil- oder vollgefedertes Mountainbike umzusteigen. Beide sind speziell für solche Fahrten konzipiert. Sie bieten dem Nutzer bei holprigem Untergrund Komfort und erleichtern ihm das Handling des Rades. Vorausgesetzt natürlich, dass der Fahrer das E-Bike vorher auf seine Fahreigenschaften getestet und es auf das Gelände und seine Person abgestimmt hat. Dazu zählen die Prüfung des Reifendruckes, der Bremsen sowie die Abstimmung der Dämpfer auf sein Körpergewicht. Besonders als Anfänger sollte er schwierige Wege langsam angehen. Einfache Touren ersparen ihm Frust und Blessuren. Und dass er bei seinem Abstecher in den Wald vorausschauend fährt sowie zum eigenen Schutz einen Helm trägt, dürfte selbstverständlich sein.


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