Traumziele für Radreisende im Winter

Ein Radurlaub muss nicht nur im Sommer stattfinden. Denn auch im Winter gibt es viele lohnende Ziele. Manche Destinationen sind exotisch, andere ganz nah.

Traumziele für Radreisende im Winter

Eine gute Vorbereitung ist wichtig

Eine Wintertour mit dem Fahrrad sollte langfristig geplant werden. Denn es gilt nicht nur, sich ausgiebig über das Reiseziel und die Strecken zu informieren. Auch die Transportmöglichkeit des Rades will organisiert sein, sowie ein tadelloser Zustand der Fahrrad-Technik, damit es möglichst zu keinen unangenehmen Pannen kommt. Das ist vor allem für Individualreisende wichtig, die ihr Fahrrad im Flugzeug mitnehmen möchten und im Zielland selbst keine Rundtour machen, sondern manche Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen werden. Im Flugzeug ist oft eine bestimmte Verpackung für das Rad vorgeschrieben. Zum Reisen, aber auch als Schutz vor Transportschäden eignen sich Hartschalenkoffer und Taschen speziell für den Fahrradtransport. die von der Firma Bikester angeboten werden. Bei organisierten Radreisen sorgt oft der Veranstalter oder ein lokaler Partner für Räder, die in einem guten Zustand sind und den Anforderungen der Strecke entsprechen. Wichtig ist ebenfalls, mit möglichst leichtem Gepäck unterwegs zu sein und die benötigten Utensilien auf dem Rad selbst gut zu verstauen.

Inselschönheit vor der Tür: Zypern

In Europa wird es im Winter schwer, noch angenehme Temperaturen zu finden, die eine Radreise zum Vergnügen machen. Mit Zypern steht zum Glück ein Winterziel für alle, die nicht einmal um den Globus fliegen wollen, zur Verfügung. Als alte Kulturlandschaft besticht die Insel mit einem Mix aus antiken Schätzen, kleinen Dörfern und atemberaubenden Küstenstraßen. Die Seitenstraßen sind relativ unbefahren, gut asphaltiert und eignen sich für einen angenehmen Radurlaub. Zypern ist zweigeteilt, im Süden liegt die Republik, im Norden befindet sich die Türkische Republik Nordzypern. Das schmälert jedoch nicht das Urlaubsvergnügen. Wer seinen Radurlaub gemächlich angehen lassen möchte, bewegt sich in der gemäßigten Landschaft des Südens zwischen den Städten Lefkosa, Limasso, Larnaca und Nikosia. Die Region um Polis im Nordwesten ist eher eine Strecke für sportliche Radler. Im türkischen Teil ist die Halbinsel Karpas ein Geheimtipp für Radler.

Radfahren in Kuba

Geheimtipp für Individualisten: Kuba

Kuba ist ein Ziel, das bei Radreisen noch unter der Hand gehandelt wird. Dabei punktet die Karibikinsel nicht nur mit traumhaften Sandstränden und einer wechselhaften Geschichte zwischen Entdeckern, Zuckerbaronen und Revoluzzern, sondern auch mit Radstrecken für jedes Leistungsniveau. Der Norden ist von einer felsigen Steilküste charakterisiert, der Süden eher flach. Kuba hat viele Gebirgszüge, aber auch Mangrovenwälder und Sümpfe. Festgelegte Radstrecken gibt es nicht, doch die Straßen selbst sind vom Verkehr her überschaubar und reichen von der gut befestigten Route bis hin zur Schotterpiste. Etwas abenteuerlustig sollte man jedoch sein, denn Kuba ist ein Ziel für radelnde Individualisten.

Radfahren in Patagonien

Patagonien: Traumstrecken für Radler in Südamerika

Wenn in Europa Winter ist, regiert in Patagonien der Sommer. Chile und Argentinien teilen sich das Traumgebiet für Radfahrer, das im Süden bis an die Magellanstraße reicht. Im Norden Argentiniens verbindet der Camino de los Siete Lagos sieben Seen. Urwälder und Vulkanlandschaften wechseln sich auf der 230 km langen, durchweg asphaltierten Strecke ab. Die Ruta 7 in Chile wartet mit einer deutlich längeren Route auf. 1300 km lang geht es vorbei an Regenwäldern, aber auch Fjorden und Gletschern. Da nur rund ein Fünftel der Strecke aus geteerten Wegen besteht, ist die Ruta 7 kein Ziel für absolut ungeübte Radler. Anstrengend kann ebenfalls der permanente Wind in Patagonien sein. Doch auch, wer fit ist, sollte genug Ruhepausen auf dieser herausfordernden Route einplanen.

Weitere Informationen über Sporturlaube finden Sie natürlich auch hier bei sport-oesterreich.at!


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