Sport in seiner Gesamtheit als mächtiger Wirtschaftsfaktor

Sport in seiner Gesamtheit als mächtiger Wirtschaftsfaktor

Körperliche Bewegung ist gesund und tut der Menschheit in vielerlei Hinsicht richtig gut. Über die vielen Jahrhunderte menschlicher Zeitgeschichte haben sich eine Vielzahl an Sportarten und Möglichkeiten für körperliche Ertüchtigung entwickelt. Blickt man in unserer Evolution weit in die Vergangenheit zurück, wird man erkennen, dass körperliche Kraft, Schnelligkeit und Größe viel wichtiger waren als es heute der Fall ist. In der frühen Steinzeit hat der Stärkere überlebt und seine Herde beschützt. Diese Person war der Anführer zu dem alle anderen aufgesehen haben.

Über die Jahrhunderte hinweg hat sich der Mensch und seine Gesellschaft entwickelt und mit steigendem Entwicklungsgrad hat sich auch massiv unser Wertesystem weiter entwickelt. Eines ist jedoch gleich geblieben: die Faszination über neue sportliche Weltrekorde und besondere menschliche Höchstleistungen. Was sich ebenfalls stark weiter entwickelt hat, ist die soziale Intelligenz und mentale Stärke, die heute im Spitzensport nicht mehr wegzudenken ist. Nicht nur die stärksten / talentiertesten Sportler heben Anspruch auf die Weltrangliste. Speziell bei Teamsportarten wie dem Fußball wird es dann so richtig komplex. Denn da spielt auch der Team-Zusammenhalt, die soziale Kompetenz und Motivation eine wesentliche Rolle, die oftmals zwischen Sieg oder Niederlage entscheidet. Und genau das macht auch den Reiz in einigen populären Sportarten aus.

Speziell in weltbekannten Sportarten, in denen es oftmals nicht klar ist, wer gewinnen wird und sich die Meinungen teilen, wird es sehr spannend, wenn es um Meisterschaftstitel geht. Zusätzlich wird die Spannung durch Sportwetten, Diskussionen auf Social Media und die Medien-Berichterstattung erhöht. Eine brisante Kombination aus vielen Impulsen sorgt für einen wahren Hype um sportliche Highlights und die Wirtschaft profitiert in unvorstellbarer Höhe. Speziell auch im Bereich der Sportwetten, die schon fast als globaler Volkssport gelten, werden große Geldsummen bewegt. Ein noch sehr junger, aber extrem erfolgreicher und boomender Wirtschaftsmotor ist eSports, wo selbst internationale Großturniere auf Spielkonsolen ausgetragen werden.

Wirtschaftliche Erfolge durch Spitzensport

Wirtschaftliche Erfolge durch Spitzensport

Die hauptverdächtigen Profiteure im Spitzensport sind natürlich neben den Top-Sportstars einige (Welt-)verbände, Vereine und Veranstalter, die durch große Sponsoren- und Lizenzverträge gutes Geld verdienen. Letzten Endes wird das alles finanziert von der großen breiten Masse an Sportfans, die regelmäßig ins Stadion gehen oder im TV die Meisterschaftsspiele verfolgen. Fans kaufen Merchandise-Produkte, Essen, Trinken, Eintrittskarten und geben bei Sportwetten ihr hart verdientes Geld aus. Und nur durch viele Fans wird es für potenzielle Sponsoren interessant im Rahmen von Sportveranstaltungen Werbeflächen zu kaufen. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolge durch Spitzensport sind aber noch viel weitreichender.

Bei genauer Betrachtungsweise zieht sich die Reichweite von sportlichen Erfolgen sehr tief in viele andere gesellschaftliche Bereiche. Denn Spitzensport inspiriert den Breitensport und hier gibt es ein weiteres Universum an vielseitigen Aspekten. Nehmen wir nur einmal den Laufsport her. Durch den volkswirtschaftlichen Boom dieser einfachen Sportart werden jährlich Milliarden verdient. Alleine die Laufschuh- und Bekleidungsbranche verdient sich im wahrsten Sinne des Wortes eine goldene Nase. Und so verhält es sich in vielen anderen Sportarten. Auch der Kampfsport in seiner Gesamtheit ist ein mächtiger Wirtschaftsfaktor, der viele Arbeitsplätze sichert. Wie man sieht, sind es nicht nur die populären Sportarten, die ihren Beitrag leisten, sondern in ihrer Summe auch viele Rand- und Trendsportarten, die in ihrer Gesamtheit wesentlich dazu beitragen. Wenn man es ganz genau nimmt, können wir auch die Kostenersparnis im Gesundheitswesen, die durch regelmäßige sportliche Betätigung in der Bevölkerung entsteht, als wirtschaftlichen Erfolg verbuchen. Auf dieser Annahme basieren Bonifikationen beim Erreichen von Gesundheitszielen, wie zum Beispiel der Gesundheitshunderter der SVA.


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